Baubeginn für neuen Firmensitz von Keller Blechtechnik

Die Endinger Firma Keller Blechtechnik investiert einen Millionenbetrag in einen hochmodernen Neubau im Industriegebiet. Der Umzug ist frühestens für Ende 2021 geplant.

Die Bauarbeiten für den Neubau der Firma Keller Blechtechnik im Industriegebiet im Westen von Endingen haben begonnen. Am Freitagnachmittag fand der symbolische Spatenstich für den neuen Firmensitz statt. Das Unternehmen investiert einen mittleren einstelligen Millionenbetrag. Der Umzug ist für Ende 2021 oder Anfang 2022 geplant.

Am bisherigen Standort kein Wachstum möglich

„Wir haben lange darauf hingearbeitet und freuen uns, dass es jetzt losgehen kann“, erklärte Firmenchef Harald Keller beim feierlichen Spatenstich auf dem Areal gegenüber der Firma Braunform. Weil am bisherigen Standort an der Wöllinger Straße kein weiteres Wachstum möglich ist, habe man 2017 beschlossen, einen Neubau anzugehen. Keller dankte der Stadt für die Entwicklung des notwendigen Baulandes. Der Standort sei „ein Traum“ und „optimal“, so Keller.

Auf knapp 11300 Quadratmeter Fläche sollen 4250 Quadratmeter Hallenfläche sowie 650 Quadratmeter für Büros und Schulungsräume entstehen. Gebaut wird energieeffizient nach KfW-55-Standard. Eine große Photovoltaikanlage soll möglichst den kompletten Strombedarf decken, denn das Unternehmen will Keller zufolge annähernd CO2-neutral fertigen. Der Neubau entsteht im Stil einer Smart Factory mit automatisierten Großlagern und fahrerlosen Transportsystemen. Er sei eine Gemeinschaftsleistung vieler, betonte Keller, und das solle auch der große Spaten symbolisieren. Man habe tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch in der momentanen Situation tolle Aufträge der Kunden. „Wir blicken positiv in die Zukunft“, so der Firmenchef.

Metz: „Ein tolles Mittelstandsunternehmen“

Bürgermeister Tobias Metz nannte Keller Blechtechnik ein Beispiel für ein „tolles Mittelstandsunternehmen“ und gratulierte auch zur Auszeichnung alsSpatenstich und Maskottchen Karl Top 100-Innovator. Er freue sich, dass die Stadt mit der Baulandentwicklung etwas für einen Endinger Familienbetrieb tun konnte. Der im strengen Verfahren geforderte Nachweis des Bedarfs sei angesichts der Firmenentwicklung leicht gefallen. Metz wünschte einen unfall- und kostensteigerungsfreien Bauverlauf und einen guten Start im künftigen Domizil.

ZumSpatenstich und Maskottchen Karl Spatenstich waren drei Generationen der Unternehmerfamilie Keller gekommen, außerdem die Prokuristen Holger Fehrenbach und Antje Keller, der Technische Leiter Dieter Roth, Fertigungsleiter Andreas Futterer, Mitarbeiter, Bauleiter Michael Kaltenbach und Bernhard Singler vom gleichnamigen Kippenheimer Bauunternehmen.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte beim Spatenstich auch Karl, das neue Maskottchen des Unternehmens. Ihn ihm seien sämtliche Fertigungstechniken der Firma verwirklicht, so Harald Keller.

Quelle: Badische Zeitung vom 07.03.21

 

Spatenstich und Maskottchen Karl
Symbolischer Spatenstich für den Neubau der Firma Keller Blechtechnik im Industriegebiet an der Elsässer Straße.

 

 

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