Keller investiert in hochmodernen Laserschweißroboter

Laser

ENDINGEN. Bei der Keller Blechtechnik GmbH macht sich die Positionierung als spezialisiertes Unternehmen in der Blechbearbeitung bezahlt. Der Umsatz wuchs im Jahr 2012 um zehn Prozent auf rund 3,5 Millionen Euro. Mit Investitionen von 1,5 Millionen Euro in Gebäude und Maschinen will das Endinger Familienunternehmen seine Position als Zulieferer für Kunden in der Industrie weiter ausbauen: „Wir wollen uns in der Region als Anbieter von innovativen Lösungen mit entscheidenden Qualitäts- und Preisvorteilen profilieren und unseren Kundenstamm erweitern“, betont der geschäftsführende Gesellschafter Harald Keller.

Mit dem Wachstum ging auch ein Anstieg der Beschäftigtenzahl einher. Ende 2012 waren bei Keller 40 Mitarbeiter, darunter zwei Auszubildende, beschäftigt. Das sind vier mehr als im Jahr davor. Harald Keller geht davon aus, dass mit dem neuen Investitionsprogramm und dem geplanten Wachstum weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen werden.

Neue Investments

Im Mittelpunkt der Investitionen steht der Kauf eines Laserschweiß-roboters, mit dem Keller sein bisheriges Angebot im Bereich des Laserschweißens weiter ausbaut, um sich vom Wettbewerb deutlich abzuheben. Denn mit der Maschine, die seit wenigen Wochen im Einsatz ist, können Schweißnähte an Blechteilen besonders schnell, präzise, verzugsarm mit geringer Wärmeeinflusszone und damit auch wesentlich kostengünstiger hergestellt werden. Weitere Vorteile des Roboters: Er eröffnet neue Gestaltungsspielräume bei der Konstruktion von Bauteilen, die dem Kunden wiederum eine automatisierte und damit deutlich kostengünstigere Weiterverarbeitung ermöglichen. Darüber hinaus können jetzt neue Bauformen gefertigt werden, die bisher überhaupt nicht realisierbar waren. Damit die Kunden die modernen Fertigungstechniken zu ihrem Vorteil optimal nutzen können, bietet Keller bereits im Stadium der Planung von Produkten entsprechend Beratung für die Konstruktion an.

Mit der neuen Anlage erschließt sich Keller außerdem ein neues Geschäftsfeld: das Lohnschweißen für Hersteller von Dreh- und Frästeilen. „Mit der neuen Maschine können wir zu deutlich geringeren Stückkosten schneller, besser und präziser produzieren“, stellt Keller fest.

Zur Erweiterung des Maschinenparks gehören ferner eine neue Zweibandschleifmaschine und eine Pulverbeschichtungsanlage. „Damit können wir alle Produktionsprozesse rund um die Blechbearbeitung in einer hohen Qualität und ohne Zeitverzögerung aus einer Hand anbieten“, hebt Harald Keller hervor. Von dieser Neuerung profitieren insbesondere seine Kunden im Bereich Gehäusebau, die aus den Branchen Lebensmittel, Pharma, Medizintechnik und Elektronik kommen.

Mehr Flexibilität für seine Kunden verschafft ihm auch das im vergangenen Jahr erstellte Hochregallager mit einer Kapazität von 300 Tonnen Blech für die automatische Bestückung der Blechbearbeitungs-anlagen. Dank der kürzeren Rüstzeiten in der Produktion kann er auch hiermit schneller auf Kundenwünsche reagieren. Das Wachstum des Unternehmens macht auch bauliche Erweiterungen notwendig. Angedacht ist die Vergrößerung der Büroflächen.

 


Über die Keller Blechtechnik GmbH:
Die Keller Blechtechnik GmbH mit Sitz in Endingen hat sich über vier Generationen hinweg zu einem innovativen Blechbearbeitungsbetrieb mit moderner Fertigungstechnik entwickelt. Keller bietet für die Einzel- und Serienfertigung sowie für die Baugruppenfertigung ein breites Spektrum in der Blechbearbeitung aus einer Hand: von der computergesteuerten Blech- und Rohrbearbeitung bis hin zum perfekten Finish der Produkte. Stärke des Unternehmens sind eine hohe Fertigungstiefe sowie ein schlagkräftiges Team, das flexibel auf Kundenwünsche eingehen kann.

Ansprechpartner für die Medien:
Keller Blechtechnik GmbH
Antje Keller
Assistentin der Geschäftsleitung
Wöllinger Straße 3+5
79346 Endingen
Telefon: 07642 – 90 737 0
E-Mail: antje.keller@keller-blechtechnik.de

 

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